ORGANISATIONEN

Tatort – Straßen der Welt e.V.

Der Verein Tatort - Straßen der Welt e.V. setzt sich weltweit ein für die Kinderrechte. Er will die Situation von Straßenkindern und anderen Kindern und Jugendlichen nachhaltig verbessern. Er wendet sich insbesondere gegen alle Formen von Kinderprostitution, -missbrauch, -ausbeutung, -handel und Sextourismus.

Der Tatort „Manila“ - Ein Krimi mit Folgen

Die Gründung des Vereins „Tatort – Straßen der Welt e.V.“ geht auf die ungewöhnliche Geschichte eines ungewöhnlichen Fernseh-Krimis zurück.
Im April 1998 strahlte der Westdeutsche Rundfunk (WDR) einen Krimi der „Tatort“-Reihe aus, der durch die Arbeit des Vereins einen langen Nachhall hat – bis in die Gegenwart. „Manila“ – geschrieben und inszeniert von Regisseur Niki Stein – thematisierte die Kindersex- und Menschenhandelsproblematik. Erstmals widmete sich damit ein deutscher Unterhaltungskrimi einem brisanten entwicklungspolitischen Thema und erntete damit ein breites Echo.
Im November 1997 begannen in Manila die Dreharbeiten. Das Filmteam war sehr beeindruckt von den dramatischen Lebensumständen in den Slums der Stadt, in denen gedreht wurde. Noch in Manila wurde die Idee geboren, eine kleine Hilfsorganisation ins Leben zu rufen, um Straßenkindern nachhaltig zu helfen und präventiv tätig zu werden.
 

Ende 2005 startete der Tatort-Verein eine Kampagne, um auf die zahllosen inhaftieren Straßenkinder in den Philippinen aufmerksam zu machen. Seine Partner unterstützt der Verein bei der (legalen) Befreiung von Gefängniskindern und ihrer Rehabilitation. Jüngstes Projekt: Ein neues Wohnzentrum für 100 Kinder und ein Ausbildungszentrum, das ihnen unterschiedliche Berufe nahebringt.


 

Tatort - Straßen der Welt e.V.
Geschäftsstelle:
Boisseréestr. 3
50674 Köln
Tel.: 0221 / 9 123 045
Fax: 0221 / 9 123 044
Mail: kontakt@tatort-verein.org
Internet: www.tatort-verein.org

Ansprechpartnerin: Ulrike Thönniges