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ORGANISATIONEN
Kham Nomadenhilfe e.V.
Das Projekt „Kham-Nomadenhilfe e.V.“ wurde 2007 von vier tibetischen Studenten und zwei FreundInnen aus Deutschland in Tibet gegründet. Es ist in Deutschland als gemeinnütziger Verein eingetragen. Die Hauptziele des Projekts sind die Verbesserung der schulischen Bildung sowie der medizinischen Versorgung in den Nomadengebieten Osttibets. Die Idee zu dem Projekt entwickelte der nur 19-jährige Tashi Donchub. Er ist selber Nomade und stammt aus ärmsten Verhältnissen. Seine Eltern starben als er noch ein Kind war an harmlosen Krankheiten, die nicht behandelt werden konnten, da der Familie das Geld fehlte, ein Schicksal, dass Tashi Donchub mit sehr vielen Tibetern teilt. Schon damals entwickelte er den Wunsch, einmal selber notleidenden Menschen helfen zu können.
Unsere Mitglieder in Deutschland arbeiten intensiv mit den Projektmitgliedern in Tibet zusammen. Mit unserem Projekt möchten wir nachhaltig Hilfe zur Selbsthilfe leisten, um der Bevölkerung in Osttibet ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen. Seit unserer Gründung konnten wir schon einiges erreichen:
Bau einer Krankenstation: Im Winter 2008/2009 konnten wir in einer Nomadenregion in Osttibet eine Krankenstation errichten. Die mittellose Bevölkerung kann sich in der Krankenstation umsonst behandeln lassen. Mit unserer Krankenstation möchten wir die medizinische Versorgung in der Region verbessern. In Osttibet und speziell in den Nomadengebieten sterben die Menschen sehr früh, zumeist an harmlosen Erkrankungen. Stirbt das Familienoberhaupt, verarmt die gesamte Familie. Dementsprechend gibt es dort sehr viele Waisenkinder.
Bau einer Grundschule: Im Sommer 2009 haben wir gemeinsam mit der lokalen Dorfbevölkerung eine Grundschule in einem Nomadengebiet in Osttibet gebaut. 120 Kinder, viele von ihnen sind Waisen, können nun den Unterricht besuchen. Durch den Bau der Schule möchten wir auch den Ärmsten der Armen eine Basisausbildung ermöglichen.
Schülerhilfe an weiterführenden Schulen: Bisher konnten wir bereits etwa 100 SchülerInnen den Besuch weiterführender Schulen ermöglichen. In Tibet ist die schlechte Ausbildung der mittellosen tibetischen Bevölkerung ein großes Problem. Insbesondere durch die Zuwanderung von gut ausgebildeten Chinesen ist es für Tibeter schwer, in ihrer Heimat eine Anstellung zu finden.

Simon Schark
Piusstraße 40
50823 Köln
Tel.: 0157-76660872
www.nomadenhilfe.de
info@nomadenhilfe.de




