Warum ein neues Netzwerk?
Das Netzwerk bietet die Chance, politisch schlagkräftiger zu werden und die Interessensvertretung gegenüber der Stadt zu stärken. Weitere Vorteile sind die Verbesserung der Öffentlichkeitsarbeit und der Mittelbeschaffung für alle Organisationen und Initiativen. Ein gutes Beispiel für gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit sind die „Kölner Horizonte“, eine Veranstaltungsreihe der Eine Welt Initiativen, die in Köln zuletzt im Jahr 2006 stattgefunden hat. In anderen Städten, wie beispielsweise in Düsseldorf mit seinen Eine Welt Tagen, sind solche Veranstaltungen schon wesentlich länger und fester etabliert.
Die leidige Geldfrage - oder: Ein Kölsch pro Einwohner!
All das Engagement und die Projekte kosten natürlich Geld. Das wissen wir und fordern daher die Stadt auf, sich dafür einzusetzen, dass das Land NRW die Förderung der kommunalen Entwicklungszusammenarbeit wieder aufnimmt. Das waren einmal 50 Pfennig pro Kopf der Bevölkerung, aber nun soll es gar nichts mehr geben, trotz schön formulierter Leitlinien für Entwicklungszusammenarbeit. Doch auf eine Unterstützung des Landes zu warten, reicht nicht: Wer seine Ziele ernst nimmt, muss auch selber in die Tasche greifen: Wir fordern die Stadt daher auf, im Haushalt zweckgebundene Mittel für die Arbeit entwicklungspolitisch tätiger Gruppen und für die Umsetzung der Millenniumsentwicklungsziele einzustellen. Und zwar mit einem Ansatz von jährlich einem Promille aller kommunaler Steuereinnahmen:
Also 1,20 Euro pro Einwohner - soviel wie ein Glas Kölsch kostet!




