Wie es zum Bündnis kam…

Zum ersten gemeinsamen Meinungs- und Informationsaustausch seit vielen Jahren trafen sich engagierte Organisationen und Vereine wie das Allerweltshaus, der Weltladen Köln, die BUND-Jugend, FIAN und die Städtepartnerschaft Köln-Corinto auf Einladung des Köln Agenda e.V. am 30.09.06 zum Workshop „Köln in globaler Partnerschaft“.

Mit dabei: Das Büro für Internationale Angelegenheiten im Amt des Oberbürgermeisters. Diese städtische Abteilung hatte bereits im Vorjahr Initiative gezeigt und im Rahmen der Tsunami-Hilfe das „Köln-Netz“ der hier ansässigen Hilfsorganisationen ins Leben gerufen. Ziel war es Anfang 2007 in einer öffentlichen Abendveranstaltung unter dem Arbeitstitel „Köln-Global“ ein Bündnis mit möglichst breiter Beteiligung entwicklungspolitischer Gruppen aus der Taufe zu heben.
Am 07.02.07 trafen sich dann knapp dreißig Organisationen und Initiativgruppen sowie viele Einzelpersonen im Domforum zur Auftaktveranstaltung. Als Namen des neuen Bündnisses wurde nach engagierter Diskussion festgelegt: „KölnGlobal – Bündnis für Solidarität und Dialog“.

Zukünftig angesprochen sind auch die Kölner Hilfsorganisationen, das Museum für Völkerkunde als künftiger interkultureller Treffpunkt in Köln und Zusammenschlüsse örtlicher Migranten/innenorganisationen. Nach einer Konsolidierungsphase sollen in einem zweiten Schritt auch interessierte Kölner Firmen und international agierende Institutionen wie die Messe und die IHK projektbezogen zur Zusammenarbeit gewonnen werden.